SongwritingSongwriting Blockaden überwinden und Writer’s Block schlagen

Sie wird gefürchtet und ist unter Schriftstellern ebenso berüchtigt, wie unter Songwritern: Die Schreibblockade. Eine Barriere, die es einem sehr schwer macht, konstruktiv an seinen Werken zu arbeiten. Lass uns in diesem Artikel einen näheren Blick auf Writer’s Block/ die Songwriting Blockaden werfen und herausfinden, wie wir diesen Zustand der Apathie womöglich überwinden können, wenn er denn eines Tages auftreten sollte. Audio anhören: Songwriting Blockaden (Musik-Credits- siehe Seitenende*) Inhalte in diesem Artikel Der Schlüssel zu...

Sie wird gefürchtet und ist unter Schriftstellern ebenso berüchtigt, wie unter Songwritern: Die Schreibblockade. Eine Barriere, die es einem sehr schwer macht, konstruktiv an seinen Werken zu arbeiten. Lass uns in diesem Artikel einen näheren Blick auf Writer’s Block/ die Songwriting Blockaden werfen und herausfinden, wie wir diesen Zustand der Apathie womöglich überwinden können, wenn er denn eines Tages auftreten sollte.

Audio anhören: Songwriting Blockaden

(Musik-Credits- siehe Seitenende*)

Der Schlüssel zu Erfolg im Songwriting

Es kommt natürlich ganz auf Deine eigenen Ziele und Vorstellungen an, wie ernst Du das Songwriting nehmen willst. Ist es nur ein Hobby für Dich, um Deine Freunde und Freundinnen zu beeindrucken, kannst Du das alles etwas lockerer angehen. Willst Du aber eine professionelle Karriere im Songwriting und damit auch Geld verdienen, solltest Du Songwriting so ernst nehmen, wie andere Jobs auch.

Dein Leben sollte sich fortan um Songs drehen. Wenn Du durch die Welt gehst, solltest Du auf Melodien achten, die in Deinen Kopf kommen oder die Du irgendwo aufgreifst und sie auf Handy oder einem Diktiergerät sofort aufnehmen.

Du solltest auch auf Deine Umgebung achten und zwar in besonderem Maße. Wenn Du durch eine Unterführung gehst, solltest Du nun nicht mehr einfach kopflos durchmaschieren, sondern Deinen Blick auf die Situation richten. Was hörst Du? Was siehst Du? Wer befindet sich dort? Welchen Eindruck macht die Beleuchtung auf Dich? Befinden sich Graffitis an den Wänden? Falls ja, welche? Wie sieht der Boden aus? Aus was ist er gemacht? Das sind alles Strategien des Lyricwriting, die Du Dir angewöhnen musst, um Deinen Ausdruck zu trainieren und um ein Ideenbuch zu füllen. Schreibe also besondere Situationen, von denen Du denkst, dass sie Dir eventuell später mal bei einem Song behilflich sein könnten darin auf.

Der dritte und vielleicht wichtigste Punkt ist, dass Du jeden Tag etwas für Dein Songwriting tun musst. Genauso wie bei jedem anderen Job auch, musst Du jeden Tag an Deinem Erfolg arbeiten. Und vor allem: Viele, viele Songs schreiben. Nicht jeder muss perfekt sein. Nicht jeder muss ausproduziert werden. Hier lohnt es sich eher, auf Qualität zu achten. Aber Songkonzepte solltest Du ausreichend zur Verfügung haben.

Man sagt, dass man erst 200 Songs schreiben muss, um wirklich zu verstehen, worauf es im Songwriting ankommt. Mache Songwriting zur täglichen Routine. Egal, ob Du Lust hast oder nicht. Gönn Dir die Zeit für Deine kreative Arbeit und arbeite regelmäßig.

Was ist Writer’s Block?

Writer’s Block bedeutet auf deutsch übersetzt nichts anderes als Schreibblockade und Du wirst bald Bekanntschaft mit ihr machen, sofern dies nicht schon in der Vergangenheit geschehen ist. Es ist ein bisschen wie ein Burnout. Man kann einfach nicht mehr schreiben. Der kreative Fluss ist nicht mehr da.

Billy Joel sagte laut Fred Bronson, The Billboard Book of Number One Hits, Billboard Books, 1992 einmal über die Schreibblockade:

“The thing you don’t have control of is writing. You have to pull it out of yourself. You pace the room with something like the dry heaves, having no control over the muse, horrified that it won’t come. All that’s out there with you is the piano, this big black beast with 88 teeth.”

– Billy Joel

 

Nun könnte man sagen, dass man einfach eine Schreibpause einlegen sollte. Aber dies ist nicht anzuraten, da sich eine solche Schreibblockade erstens sehr lange hinziehen kann und zweitens relativ leicht überwunden werden kann, wenn man nur die richtigen Werkzeuge zur Verfügung hat (vergleiche auch die Anregungen in der Kategorie: Songwriting).

Zwing Dich zum Anfang

Mit der Kreativität (und auch der Lust auf etwas) ist es oft so, dass sie erst kommt, wenn man bereits mit einer Sache begonnen hat. Sicherlich kennst Du das auch: man muss sich dazu zwingen mit einer Sache zu beginnen. Hat man dann aber angefangen, will man oft gar nicht mehr damit aufhören. Beispiele dafür sind Jogging – ist man erstmal damit fertig, empfindet man ein solches Wohlgefühl, dass man sich vornimmt, dies nun regelmäßiger zu tun (was dann aber wieder am Aufraffen scheitert).

Auch beim Lernen von den neuen Songwritingtechniken auf Musikwissen.com könnte es Dir so gehen, dass Du Dich vielleicht erstmal aufraffen musst, um einen Artikel zu lesen. Bist Du dann aber dabei, ist es (hoffentlich) interessant und lehrreich und Du empfindest geradezu Spaß dabei. Gleiches gilt für das Aufräumen, das man oft vor sich her schiebt und das sich dann sogar als erfüllender Zeitvertreib herausstellt. Neben dem Spaß den man bei all den Dingen hat, schafft man sich gleichzeitig noch ein gutes Gewissen und – das ist wohl am Wichtigsten – erzielt am Ende Resultate. Die Wohnung ist sauber. Neue Songwriting Techniken erfolgreich erlernt. Die Pfunde verloren und die Kondition aufgebaut. Und … der Song geschrieben.

Übrigens gilt dies auch für die Businessseite einer Songwriterexistenz. Viele wenig- bis mittelerfolgreiche Songwriter tun eben dies: Songs schreiben. Aber rund ein Drittel Deiner Zeit solltest Du auf die Businessseite fokussieren. Demos versenden. Website pflegen. Kontakte aufbauen und am Leben erhalten. Steuern und Bürokratie erledigen und so weiter. Nur wenn Business und Songwriting im Einklang stehen, wirst Du Erfolge erzielen. Denn Du arbeitest noch immer im Musikbusiness.

Schaffe Druck ab

Zunächst ist die Schreibblockade oft auf Druck zurückzuführen, den man sich selbst auferlegt. Es geht dabei nicht um den Druck jeden Tag etwas zu schreiben, sondern um die eigene Erwartungshaltung. Wenn Du der Meinung bist, dass jeder Song von Dir ein Hit sein muss, wirst Du Dich schnell dermaßen überfordern, dass Dein Körper in eine Resistenzphase eintritt. Er will den Druck vermeiden und schaltet einfach komplett ab: “Writer’s Block”. Damit ist das Problem aus Sicht Deines Körpers vermeintlich gelöst. Der weitere Mangel an Hit-Songs erhöht aber in Wirklichkeit den Druck, den Du Dir selbst machst und sorgt so für noch mehr Stress.

Wichtig ist daher, dass Du den Songwritingprozess als das definierst, was er ist: Ein kreativer Schaffensprozess. Mache es Dir gemütlich, wenn Du Songs schreibst. Bewundere das leere Blatt Papier vor Dir, voller Möglichkeiten und offen für alles, was Du willst. Du kannst eine Welt schaffen. Du kannst ein Werk erschaffen, das es noch nie gegeben hat und niemals geben wird. Und es muss nicht gut sein. Erinnere Dich daran, dass Du regelmäßig Songs schreibst. Dieser Song muss nicht Dein Meisterwerk sein. Auch wenn Du die Arbeit daran natürlich so ernst nimmst. Dass Du danach strebst ein Meisterwerk zu schreiben und nicht einfach irgendetwas dahin sudeln wirst.

Mache eine Entspannungsübung wenn Dir das beim kreativen Prozess hilft. Trinke eine Tasse Kakao oder Café. Kuschle Dich in eine Decke auf dem Sofa. Vor den Kamin oder geh an den Strand oder Baggersee, wenn einer in der Nähe ist. Gehe baden oder nimm eine Dusche. Kurzum: Tue alles, um den Erfolgsdruck von Dir zu nehmen.

Denke nicht, dass jemand diesen Song hören wird

Als Songwriter sind wir in der Situation, dass wir Emotionen ausdrücken. Das können- müssen aber nicht- unsere eigenen sein. So findest Du Dich vielleicht in der Situation wieder, in einer festen Beziehung oder glücklich verheiratet zu sein, hast aber dieses junge Mädchen gesehen, die so sehr in ihren Lieblingsstar verknallt war. Deine Ideen sprudeln und das könnte ein wirklich guter Song werden – wäre da nicht Deine Beziehung. Was wird Dein/-e Partner/-in von Dir denken, wenn Du plötzlich mit einem Song auftauchst, der vom Herzschmerz und der Suche nach einem unerreichbaren Star zur Erfüllung innigster Liebeswünsche handelt?

Als Songwriter geben wir immer etwas von uns preis. Selbst wenn wir über andere Leute schreiben oder Geschichten erfinden. Schließlich sind wir der Erzähler und unsere Worte sind maßgeblich am Song beteiligt. Dies kann limitieren. Nicht nur auf die Beziehung oder Heirat bezogen, sondern auch auf Freunde, Bekannte, Familie. Was sollen all diese Menschen von Dir denken, wenn Dein Song davon handelt, dass Du (oder besser: das literarische Ich, von dem Dein Song handelt,) das Leben hasst und sterben willst (“I hate my life and want to die” (Kurt Cobain)).

Die Lösung ist, all das abzustreifen. Du darfst Dich von derartigen Gedanken nicht beeinflussen lassen. Gehe also beim Schreiben des Songs davon aus, dass ihn niemals jemand hören wird. Lasse die kreativen Säfte frei fließen und vergiss jede Art von Scham. Letztlich kannst Du ja auch wirklich dafür sorgen, dass niemals jemand erfährt, dass Du diesen Song geschrieben hast. Du kannst zum Beispiel ein Pseudonym/ einen Künstlernamen wählen und ihn keinen Deiner Bekannten zeigen. Du kannst gegenüber ihnen auch behaupten, dass der Text von jemand anders geschrieben wurde und Du nur die Musik geschrieben hast. Und wer weiß, vielleicht bist Du am Ende auf Deinen Song ja auch so stolz, dass Du ihn doch mit anderen teilen und unter Deinem echten Namen veröffentlichen willst.

Denke nicht kommerziell

Auch das kommerzielle Denken limitiert uns und kann für eine Schreibblockade sorgen. Wir betonen zwar immer, dass man auch den kommerziellen Aspekt von Songs nicht aus den Augen lassen sollen. Aber das soll Dich nicht daran hindern daraus auszubrechen. Sei offen für Neues. Traue Dich, die Regeln zu brechen. Vergiss die Anforderungen, die Dir eventuell gestellt worden sind. Was wird der Musikverleger denken? Was wird der Sänger denken? Alles nebensächlich. Denn noch weißt Du noch nicht mal, ob sie diesen Song jemals zu hören bekommen werden. Die Entscheidung liegt allein bei Dir und daher solltest Du Dich nicht künstlich einschränken. Und letztlich kannst Du in einem späteren Schritt den Song auch einfach überarbeiten und ihn kommerzieller klingen lassen.

Lass das Instrument weg

Häufig gestaltet sich der Prozess des Songwriting so, dass man sich an sein Instrument setzt und einfach drauf los spielt. Während normalerweise gegen diese Strategie nichts einzuwenden ist, kann es in Zeiten von Schreibblockaden oder wenn man das Gefühl hat, dass nichts wirklich Neues entsteht, sinnvoll sein, das Instrument wegzulassen.

Oft spielen wir an unseren Instrumenten immer die gleichen oder ähnliche Dinge. Wir haben unsere Akkordfolgen, Griffarten und Melodien und benutzen sie in immer ähnlichen Variationen. Es kann daher sehr erfrischend sein, sich nicht ans Instrument zu setzen, sondern die Melodie im Kopf entstehen zu lassen. Also einfach zu einer Folge von Akkorden unterschiedliche Melodien zu summen und dies dann mit Handy oder Diktiergerät aufzunehmen und erst später am Klavier/ entsprechenden Instrument (siehe: Intuitiver Ansatz zum Finden von Melodien).

Habe ein Songwriting Archiv

Wie schon im ersten Absatz erwähnt, solltest Du ein Archiv für Songideen haben. Trifft die entscheidende Hook nachts nach einem schweissgebadeten Alptraum ein, so solltest Du nicht zögern, Dein Handy oder Diktiergerät schnappen und sie einsingen. Läuft sie Dir beim Spazierengehen über den Weg – sofort aufnehmen. Gleiches gilt für Texte. Diese Archive können (und werden) Dir helfen, wenn Du eine Schreibblockade hast oder unter Zeitdruck einen Song schreiben musst.

Lies die Lebensläufe anderer Songwriter

Wenn die Schreibblockade auf Dich einwirkt, kann es helfen, dass Du Dir neue Energie aus den Lebensläufen anderer, bereits erfolgreicher Songwriter saugst. Es ist erstens sehr interessant und lehrreich. Und zweitens motivierend. Du siehst, dass auch andere Songwriter einst an der Stelle waren, an der Du heute bist und dass sie es trotz aller Widrigkeiten nach ganz oben geschafft haben.

Habe jemanden zum neidisch sein

Neid ist einer der stärksten Motivationsbooster der Welt. Suche Dir eine Person, die das erreicht hat, was Du noch erreichen willst und sei neidisch was das Zeug hält. Sei neidisch auf ihren Ruhm, ihren Erfolg, ihr Geld und lass Dich so motivieren, besser als sie zu sein. Idealerweise wäre das eine Person mit der Du (auf abstrakte Weise) sowieso in einer Art Konkurrenzsituation stehst. Ein Geschwisterteil zum Beispiel. Oder Leute, die zur gleichen Schule gegangen sind wie Du oder die Du sonst bereits vor ihrem Erfolg gekannt hattest. Falls es so jemanden nicht gibt, such Dir eben jemanden aus, den Du nicht kennst, der aber erfolgreich ist. Zum Beispiel Songwriter die jünger sind als Du und schon extrem erfolgreich. Was die können, kannst Du doch schon lange! Also setz Dich an den Tisch vor Dein weißes Blatt Papier oder an Dein Instrument und zeig’s denen da draußen allen.

Lass Dich nicht frustrieren

Die Schreibblockade tritt oft als Resultat von Frustration ein. Du hast so viel investiert in Deine Karriere und hart gearbeitet und der fünfte Musikverlag meldet sich nicht … das Leben ist hart. Und jede Absage von Musikverlagen kostet Dich ein Stück Motivation und Glauben an Dich selbst und Deine Fähigkeiten. Aber es ist wichtig, dass Du Dich nicht frustrieren lässt und immer weiter machst.

Denke an den Steinmetz, der hundertmal auf seinen Stein haut. Der Stein lässt sich 99 mal überhaupt nichts anmerken. Kein Geräusch. Nicht der kleinste Riss. Absolut kein Resultat. Aber beim hundertsten Schlag bricht er auf einmal auseinander. Und dieses Auseinanderbrechen war nicht auf den 100. Schlag zurückzuführen, sondern auch auf alle 99 Schläge davor. Halte Dir das immer vor Augen und glaube an Ursache und Wirkung: Wenn Deine Songs gut sind und Du genügend Arbeit in die Businessseite investierst wirst Du früher oder später auch Erfolg haben müssen. Also lass Dich niemals frustrieren oder demotivieren, sondern bleib am Ball und haue weiter auf den Stein ein bis er schließlich auseinanderbricht.

Verwende Wörterbücher, Thesauren und Reimwörterbücher

Wie wir in bereits gelernt haben, liegt die Kunst des Lyricwriting in einer Verwendung von bildhafter, plastischer Sprache. Ein Thesaurus kann uns dabei helfen, “übliche”, “abgenutzte” Wörter durch plastischere zu ersetzen. Mit dem Wörterbuch kann man deren Bedeutung genau abgrenzen und Reimwörterbücher können – das war ja klar – beim Finden von Reimen helfen. Wichtig ist, dass man keines dieser drei Hilfsmittel missbraucht und mal eben so Lyrics auf das Papier schmiert, die sich Reimen oder nett klingen aber keinen roten Faden haben. Sie sind lediglich gute Hilfsmittel, die weise eingesetzt werden sollen. Das gilt übrigens nicht nur für die Fälle, in denen die Kreativität sich in einer Sackgasse befindet.

Mache ein musikalisches Brainstorming

Ähnlich wie man bei einem normalen Brainstorming einfach Begriffe zu einem bestimmten Oberthema ohne Wertung aufschreibt und sie erst in einem zweiten Schritt bewertet, kannst Du es auch mit der Musik machen: Spiele einfach drauf los und mache soviele “Songkonzepte” wie nur irgendwie möglich in einem festgelegten Zeitrahmen (z.B. innerhalb von 30 Minuten). Bewerte die darauf entstandenen Ideen dann in einem zweiten Schritt. Auch wenn natürlich vieles davon nicht zu gebrauchen ist, so taucht vielleicht doch die eine oder andere bahnbrechende Songidee auf.

Gib Deiner Musik einen Sinn

Oft ist es so, dass die Schreibblockade uns als natürlich Reaktion auf ausbleibenden Erfolg willkommen heißt. Wenn Dir schon wieder kein Musikverlag geantwortet hat oder die Antwort negativ war, so kann das schnell die Lust am Schreibprozess rauben und unglaublich demotivierend sein.

“Interessiert sich überhaupt jemand für meine Musik?”, “Wofür mach ich das überhaupt?”, “Ist doch alles sinnlos. Ich bin gut aber nicht gut genug”. Das sind dann die Gedanken, die einem unwillkürlich durch den Kopf schießen und so für die Blockade sorgen.

Eine sehr gute Strategie ist es daher, Deiner Musik einen Sinn zu geben. Suche nach einer Anwendung für Deine Musik. Das heißt: Finde zum Beispiel eine regionale Band, die Deinen Song regelmäßig spielt und höre Dir ihre Konzerte an.

Oder suche nach No- oder Low-Budget-Filmen und frage, ob Du einen Song beisteuern kannst. Du wirst dafür natürlich kein Geld erhalten – aber Du wirst bemerken, dass Deine Songs gut und zu etwas nütze sind.

Gründe einen Songwriter-Insider-Treff

Triff Dich mit anderen Songwritern und mach eine kleine Party, bei der ihr gegenseitig Eure Songs anhört und Euch gegenseitig sagt, was gut und was noch verbesserungwürdig ist. Wenn Du es schaffst, mehrere Songwriter zusammenzubekommen, kannst Du das auch regelmäßig machen und eventuell sogar mit Tasks verbinden. Nach dem Motto: “Wir treffen uns jede Woche und jeder bringt mindestens 5 neu geschriebene Songs (und ein Sixpack) mit”.

Auf diese Art und Weise geht Ihr alle eine Verpflichtung ein. Und natürlich willst Du Deine Kollegen auch beeindrucken. Ihr könntet in diesem Fall auch die Songs “blind” anhören. Also einfach zufällig die Songs auswählen, sodass niemand weiß, wessen Song gerade gespielt wird und diesen dann bewerten usw.

Der kreative Input, die Verpflichtung, etwas zu schreiben und die Gewissheit, dass sich jemand anders die eigenen Songs anhören wird und sogar eine fundierte Meinung dazu abgeben wird, kann den Songwriter’s Block dahinschmelzen lassen, wie die Augustsonne einen Flutschfinger.

Zusammenfassung

Writer’s Block oder auf deutsch: eine Schreibblockade wird Dich in Deinem Leben als Songwriter früher oder später auf jeden Fall heimsuchen. Sei darauf vorbereitet und gib Dich ihr nicht hin. Mit den Tipps und Strategien auf Musikwissen.com solltest Du bestens dafür gerüstet sein, die Blockade schnell und effektiv zu überwinden.

 

*Musik-Credits der Audiodatei:

Broke For Free – Something Elated
Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0)
https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

Immortal Beats – Oh Wee
Attribution-ShareAlike 3.0 Unported (CC BY-SA 3.0)
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Jason Shaw – Running Waters
Attribution 3.0 United States (CC BY 3.0 US)
https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/us/deed.en

Revolution Void – Someone Else’s Memories
Attribution 3.0 Unported (CC BY 3.0)
https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/

Jahzzar – Please Listen Carefully
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

John Bartmann – African Moon
CC0 1.0 Universal (CC0 1.0)
https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/

Jahzzar – Shake It
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Jahzzar – Endeavour
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

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