MusiktheorieSongwritingTop ArtikelGuide: Instrumente in der Popmusik

In diesem Artikel zeigt Musikwissen.com Dir einige der Instrumente in der Popmusik. Wir werfen zudem auch ein wenig darüber hinausgehend auf unterschiedliche Instrumente eingehen. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn man als Songwriter mit echten Musikern zu tun hat. Oder auch auf die Instrumentierung seiner Songs Wert legt. Einige der Instrumente wurden von Musikwissen.com mit Klangbeispielen unterlegt. Du erkennst dies am Player unterhalb der jeweiligen Instrumentenbezeichnung. Setze am Besten ein Bookmark auf diesen Artikel, da...

In diesem Artikel zeigt Musikwissen.com Dir einige der Instrumente in der Popmusik. Wir werfen zudem auch ein wenig darüber hinausgehend auf unterschiedliche Instrumente eingehen. Dies ist vor allem dann hilfreich, wenn man als Songwriter mit echten Musikern zu tun hat. Oder auch auf die Instrumentierung seiner Songs Wert legt. Einige der Instrumente wurden von Musikwissen.com mit Klangbeispielen unterlegt. Du erkennst dies am Player unterhalb der jeweiligen Instrumentenbezeichnung. Setze am Besten ein Bookmark auf diesen Artikel, da er ziemlich lang ist und es hilfreich ist, im Fall der Fälle darauf zurückkommen zu können.

 

Tasteninstrumente

Tasteninstrumente sind Musikinstrumente bei denen die Töne durch das Anschlagen einer Taste erzeugt werden. In aller Regel wird durch den Anschlag (also das Drücken) der Taste mechanisch:

  • eine Saite angeschlagen (Klavier, Flügel),
  • gezupft (Cembalo) oder
  • ein Luftstrom durch eine Pfeife gelenkt (Orgel).

Tasteninstrumente stellen daher eine Sondergruppe innerhalb der Saiten- und Blasinstrumente dar.

Piano

Klavier/ Flügel

Wer Klavier spielen kann, hat es in der heutigen Musikproduktionswelt relativ leicht. Schließlich erlauben es so genannte MIDI-Keyboards praktisch jedes Instrument über die Sampling-Technologie am Computer zu imitieren.

Im traditionellen und ursprünglichen Sinne umfasst das Piano oder das Klavier 88 Tasten und verfügt somit über einen enormen Tonumfang. Klavierspieler verwenden beide Hände zum Spielen, wobei die linke Hand im Regelfall für Basslinien und Begleitung zuständig ist.

Die rechte Hand wird:

  • entweder unterstützend tätig,
  • spielt Akkorde oder
  • übernimmt vor allem bei instrumentalen Liedern die Melodie.

Vielen instrumentalen Musikern muss man verdeutlichen, dass ein Pianist eine ungleich schwerere Aufgabe hat, wenn er beispielsweise Noten von einem Blatt spielt. Hierzu muss man sich vor Augen halten, dass ein Instrumentalist an den meisten Instrumenten im Regelfall nur einer Notenlinie folgen muss, während ein Pianist mehrere unterschiedliche Stimmen im Maximalfall sogar zehn in unterschiedlichen, rhythmischen Notenlängen gleichzeitig folgen muss.

Klaviere unterscheiden sich von Flügeln dadurch, dass Flügel waagrecht und Klaviere horizontal aufgebaut sind. Der Klang von Flügeln kann außerdem durch eine hölzerne Abdeckplatte modifiziert werden. Flügeln wird daher in aller Regel ein eher brillanterer Klang zugeordnet.

Klaviere und Flügel verfügen in aller Regel über 2-3 Pedale, deren Funktion wir schnell erklären wollen.

Piano Pedale erklärt

Sustain- oder Haltepedal

Das Haltepedal sorgt dafür, dass angeschlagene Töne auch nach dem Loslassen der Tasten weiter klingen. Die Hand muss also nicht zwingend auf den Tasten liegen bleiben, damit der Klang weiterhin erklingt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit können die meisten Pianisten mühelos damit umgehen und so für einen reicheren, besseren Klang sorgen. Das Haltepedal ist bei Klavieren und Flügeln normalerweise ganz rechts.

 

Dämpfungspedal

Das Dämpfungspedal sorgt dafür, dass die Lautstärke des Anschlags verringert wird. So lassen sich die Tasten gleich intensiv anschlagen. Die Lautstärke wird jedoch gedämpft. Das Dämpfungspedal befindet sich in aller Regel ganz links.

 

Sostenuto-Pedal

Das Sostenuto-Pedal befindet sich nicht an allen Klavieren und Flügeln. Ist es vorhanden, so entspricht es weitestgehend der Funktionsweise des Haltepedals. Der Unterschied ist, dass bei diesem Pedal nur diejenigen Töne länger klingen, die zum Zeitpunkt, an dem das Pedal gedrückt wird, bereits angeschlagen sind.

Die Töne, die gespielt werden, nachdem das Pedal gedrückt wird, werden also nicht gehalten. So könnte man beispielsweise einen Akkord erklingen lassen, während man in Stakkato (also mit sehr kurzen Notenwerten) eine Melodie darüber spielt.

Würde man das Sustain-/ Haltepedal dafür verwenden, so würde auch die in Stakkato gespielte Melodie lange klingen. Die Folge wäre ein enormer Klangteppich, der in den allermeisten Fällen nicht gut klingen würde.

 

Synthesizer

Synthesizer sind elektronische Klangerzeuger. Durch eine Synthese (also das Zusammenfügen) von unterschiedlichen Effekten, Filtern und Klangerzeugern, entstehen unterschiedliche Sounds.

SynthesizerMittlerweile existieren unzählige unterschiedliche Methoden zur Erzeugung von Synthesizersounds. Hier ein Beispiel eines Songs, der nur aus Synthesizersounds besteht:

Und hier ein Synthesizer-Bass mit unterschiedlichen Effekten:

 

Elektromechanische Tasteninstrumente

Allen elektromechanischen Tasteninstrumenten ist gemein, dass sie zur Erzeugung des Klanges eine Mischung aus Elektronik und Mechanik verwenden. Durch diese Art und Weise können vielfältige, unterschiedliche Sounds generiert werden. Während das Fender-Rhodes beispielsweise ein wenig wie ein samtiges Glockenspiel klingt, klingt das Hohner D6-Clavinet eher wie ein elektronisches Cembalo. Zu den elektromechanischen Tasteninstrumenten gehören unter anderem die folgenden, bekannten Vertreter:

 

Fender Rhodes

Wurlitzer

Hammond

 

 

Keyboard

Der Unterschied zwischen dem Keyboard und elektromechanischen Tasteninstrumenten beziehungsweise dem Klavier, ist, dass bei einem Keyboard die Klangerzeugung in aller Regel synthetisch oder auf Samples basierend ist. Keyboards sind also vollkommen elektronisch und ahmen andere Instrumente nach.

Die meisten Keyboards umfassen zwischen 61 und 88 Tasten. Die Tasten sind in aller Regel (zumindest bei den mittel- bis höherpreisigen Modellen) anschlagsdynamisch. Das bedeutet, dass das Keyboard die Intensität in der eine Taste angeschlagen wird registriert und – analog zu einem Klavier – stärker angeschlagene Töne in Form eines lauten, obertonreichen Tons wiedergibt und schwächer angeschlagene Töne etwas leiser und mit weniger Obertönen.

Viele Keyboards lassen sich an den MIDI-/ Game-Port eines Computers anschließen. Heutzutage funktioniert dies auch oft über USB. Man kann sie somit zur modernen Musikproduktion nutzen. Keyboards verfügen über Bedienungselemente, die dem Instrument zusätzliche Fähigkeiten verleihen. Dies ist insbesondere bei der computerbasierten Musikproduktion von nutzen. Werfen wir einen kleinen Blick darauf:

 

Das Pitch-Wheel

Mithilfe des Pitch-Wheels – eines nach oben und nach unten verschiebbaren Rades – lassen sich Töne entsprechend der Drehbewegung um einen Halb- oder Ganzton nach oben oder unten verschieben. Dies kann zum Beispiel dann hilfreich sein, wenn eine Gitarre imitiert werden soll, bei der der Gitarrist durch eine Ziehbewegung an der Saite oder das Verwenden des so genannten Wimmerhebels (das ist dieser kleine Hebel bei E-Gitarren) den Ton nach oben oder unten pitcht. Aber auch Synthesizer können mithilfe dieses Rades interessante Effekte erzielen.

 

Modulationsrad

Mithilfe des Modulationsrads lässt sich ein Ton oder Klang modulieren. So könnte beispielsweise ein Vibrato in einen Ton gebracht werden oder die Lautstärke (beispielsweise bei einem Streichersound) verändert werden.

 

Spieltechnik

Pianisten verwenden das Klavier für unterschiedliche Spieltechniken. Welche wann zur Anwendung kommt, hängt auch davon ab, in welcher Funktion der Pianist ist. Spielt er als Solist, wird er anders spielen, als wenn er nur Teil der Begleitung ist.

Akkorde

Eine Spieltechnik besteht darin, dass der Pianist Akkorde in ihrer Grundstellung oder jeder beliebigen Umkehrung rhythmisch oder als “Klangteppich” spielt. Die Akkorde können dabei sowohl den Basston, als auch ohne Bass oder nur in Fragmenten gespielt werden.

 

Arpeggios

Sollen die Akkorde in einzelnen, schnell aufeinanerfolgenden Tönen gespielt werden, so spricht man von Arpeggios. Auch das kann der Pianist als Spieltechnik mühelos mit seinem Tasteninstrument umsetzen.

 

Riffs

Der Pianist kann auch kurze oder etwas längere Melodiefragmente, die sogenannten Riffs, spielen. Er ist dabei nur in einem sehr geringen Maße eingeschränkt und kann praktisch alle Riffs und Melodien spielen.

 

Anderes

Natürlich können auch andere Spieltechniken Anwendung finden.

 

Gitarre

Gitarre

Die Gitarre ist eines der bezeichnenden Instrumente für die moderne Rock- und Popmusik. Gerade bei schnelleren Liedern steht sie häufig im Mittelpunkt des Arrangements. Gitarren werden unterschieden in einerseits akustische und andererseits elektrische Gitarren.

Allen Gitarren gemein ist, dass sie aus sechs unterschiedlich gestimmten Saiten bestehen. Die Saiten sind gestimmt auf die Töne: E A D im Bass und G H E bei den oberen drei Saiten. Der so genannte “Hals” der Gitarre ist mit so genannten “Bünden” bestückt.

Durch das feste Greifen direkt hinter einen solchen Bund, werden Töne erzeugt, die höher sind, als die Grundstimmung der Saite. Aufgrund dieses Funktionsprinzips ist die Spielbarkeit von Akkorden und sonstigen Passagen (wie Soli, Arpeggios oder gezupften Tonfolgen) in gewissem Maße eingeschränkt. Nicht zuletzt dies verleiht aber der Gitarre ihren einzigartigen Charakter und ein gutes Stück ihrer Wiedererkennbarkeit.

 

Akustik-Gitarre

Die akustischen Gitarren wiederum unterscheiden sich in die stahlbesaitete und nylonbesaitete Gitarre.

 

Nylon-Gitarre

Diese Art der Gitarre, die auch als Konzertgitarre bekannt ist, verwendet für die drei höchsten Seiten nicht etwa Metall, sondern Nylon. Ihr Klang ist aufgrund dieser Tatsache sehr viel weicher als der von stahlbesaiteten Gitarren. Die Seiten sind außerdem in einem etwas größeren Abstand voneinander entfernt, als dies bei stahl-besaiteten Gitarren der Fall ist.

 

Stahlgitarre

Hier ist die Gitarre mit so genannten Stahlsaiten ausgestattet. Diese Saiten liegen eng beieinander und sind somit für ungeübte Spieler etwas leichter zu greifen. Allerdings sind die Saiten auch etwas dünner und können daher etwas leichter in die Fingerkuppen “einschneiden”. Nach einiger Zeit bildet sich bei regelmäßig übenden Gitarristen jedoch Hornhaut an den Fingern, die gegen etwaige Schmerzen hilft. Diese Steel- oder Countrygitarren klingen etwas stärker und intensiver als ihre Nylonpendants. Eine Besonderheit in dieser Gattung der Gitarren ist die 12-saitige Gitarre bei der jede einzelne Saite doppelt vorhanden ist, was den Sound natürlich in einem nicht unbedeutenden Ausmaße an Kraft verleiht.

 

 

E-Gitarre

Abgesehen von den Akustikgitarren existiert auch die völlig eigenständige Abteilung der E-Gitarren. Diese Gitarren verfügen im Gegensatz zu den akustischen Gitarren nicht über einen Klangkörper sie sind also ohne elektronische Verstärkung kaum hörbar. Ein elektronischer Tonabnehmer sorgt hier für den besonderen Reiz. Denn über ein Kabel wird die E-Gitarre mit einem Verstärker verbunden und kann so in ihrer Lautstärke beliebig geregelt werden. Effekte sorgen für eine Mannigfaltigkeit an Klängen. Werfen wir einen kurzen Blick darauf:

 

Clean

Als Clean Sound bezeichnet man den Klang, der unverfälscht von dem Gitarrenverstärker gegeben wird.

 

Overdrive/ Distortion

Unter diesem Oberbegriff bezeichnet man Gitarrensounds, die durch Verzerrung und übermäßige Verstärkung ein ganz eigenes klangliches Resultat hervorbringen. Dieser spezielle Sound findet vor allem im Hardrock/ Heavy Metal und bei Soli Anwendung.

 

Anderes

Im Prinzip ist der Anwendung von Effekten bei E-Gitarren keine Grenze gesetzt. Häufig werden Effekte wie Hall (Reverb), Chorus, Delay oder der sogenanne “Wah-Wah-Effekt” verwendet.

 

Spieltechnik

Zupfen (Arpeggios)

Beim Zupfen werden die Saiten entweder mit den Fingern oder mit sogenannten “Plektren” (Singular: Plektrum, dabei handelt es sich um dünne Plastikblättchen) nacheinander angeschlagen. Meistens geschieht dies zur Begleitung, indem die einzelnen Töne eines Akkords in kurzen Abständen nacheinander angerissen werden (das sogenannte “Arpeggio”). Manchmal aber auch in Form einer kurzen Melodie, des sogenannten “Riffs/ Licks”.

 

Strumming

Als “Strumming” bezeichnet man das rhythmische Anspielen der Gitarrensaiten mittels der rechten Hand. Die Beschreibung klingt vielleicht komplizierter, als es in Wirklichkeit ist. Denn das Strumming bezeichnet einfach das wohlbekannte “Klampfen” auf der Gitarre (beispielsweise am Lagerfeuer usw). Zwar handelt es sich hierbei genau genommen auch um ein Arpeggio, da die einzelnen Saiten ja technisch gesehen nacheinander angespielt werden, der Klang erfolgt jedoch so schnell, dass das Ohr eher einen Einzelklang, als die Abfolge mehrere Töne, wahrnimmt.

 

Powerchords

Powerchords finden vor allem bei der E-Gitarre Anwendung. Es handelt sich hierbei um Akkorde, denen die Terz fehlt. Durch die fehlende Terz wird nur Grundton und die Quinte gespielt, was dazu führt, dass der Akkord weder Moll-, noch Dur-Dreiklang ist. Powerchords werden oft in rhythmischen Patterns gespielt, bei denen sich der normale Sound mit dem so genannten gedämpften/ muted Sound abwechselt.

 

Muted

Der gedämpfte/ muted Sound ist eine spezielle Spieltechniken der Gitarre. Hierbei wird mit der rechten Hand, die auch das Zupfen bzw. Strumming übernimmt, durch sanftes Aufsetzen des Handballens der gedämpfte Sound erzeugt.

 

Flageoletts

Teilt man eine Gitarrensaite an bestimmten Punkten, wie beispielsweise der Hälfte, dem Drittel oder dem Viertel, so entstehen harmonische Obertonwellen. Man nennt diesen charakteristischen Klang “Flageolett”.

 

Hammer On/ Pull Off

Bei diesen Techniken wird eine Saite erneut zum Klingen gebracht, ohne dass sie dafür mit der rechten Hand nochmals angeschlagen wird. Dies funktioniert allein durch einen Schlag mit der linken, greifenden Hand auf die Saite. Dies nennt man, analog zu einer Hammerbewegung, “Hammer On” (“Drauf hämmern”). Andererseits kann man eine Saite auch erneut erklingen lassen, indem man seinen Finger (der Greifhand) von der Saite weg bewegt und sie dabei anreißt. Dies nennt man dann “Pull Off” (“Wegziehen”).

 

Bend Up/ Release Bend

Bei dieser Technik greift der Gitarrist mit seiner linken Greifhand am Bund einer Saite und zieht dann diese Seite im rechten Winkel zum Saitenverlauf nach oben. Hierdurch wird die Spannung der Seite dahingehend verändert, dass sie im Verhältnis zu ihrer ursprünglichen Spannung stufenlos höher wird. In aller Regel umfasst diese Technik maximal das Intervall einer großen Sekunde. Imitiert wird es beim Keyboard beispielsweise durch das Pitchrad. Das Hochziehen nennt man Bend Up. Das in die Ursprungsposition Zurückgleiten lassen einer auf diese Art und Weise gepitchten Saite wird hingegen als Release Bend bezeichnet.

 

Wimmerhebel/ Whammybar

Beim Wimmerhebel handelt es sich um den kleinen Hebel neben dem Steg von E-Gitarren, durch dessen Bewegung man mechanisch die Tonlage der Saiten verändern kann. Hierdurch lässt sich einerseits ein starkes, schnelles Vibrato erzeugen (nämlich indem der Hebel hin und her bewegt wird) und andererseits ein Bend Up/ Release Bend- Effekt, ohne dass hierfür die Greifhand ihre Position verändern muss.

 

Slide

Durch Gleiten über das Griffbrett, wird der Klang in einer ganz speziellen Art und Weise verändert. Diese Technik wird häufig auch als Bottleneck bezeichnet. Dies hat seinen Ursprung darin, dass früher der Hals einer Flasche über das Griffbrett bewegt worden ist. In der Popmusik ist der Slide zum Beispiel durch das Lied “I’m a Loser, Baby” von Beck besonders bekannt geworden.

Heutzutage gibt es spezielle Bottleneck-Aufsätz für den Finger, mit denen man dann über die Bünde fahren kann, ohne dass eine echte Flasche nötig wäre. Da die Gitarre mit den Tönen E, A, D, G, H, E gestimmt ist, würden bei einem Gleiten mit einem Bottleneck-Aufsatz ja immer diese Töne (in unterschiedlichen Tonhöhen) erklingen, was nicht wirklich gut klänge.

Aus diesem Grund wird für diese Technik die Gitarre häufig umgestimmt, sodass die einzelnen Saiten die Töne eines Akkords darstellen. So könnte man die Gitarrensaiten beispielsweise so umstimmen:

  • E bleibt E.
  • A wird zu G.
  • D wird zu C oder E.
  • H wird zu C.
  • Und das E bleibt E.

Und schon hätte man einen C-Dur-Akkord. Mit dem Bottleneck-Aufsatz könnte man nun alle Dur-Akkorde anspielen.

 

Bass

Im Normalfall handelt es sich bei der Bassgitarre um eine viersaitige Gitarre, die mit den Tönen E, A, D, G gestimmt sind. Es gibt allerdings auch fünf- und gar sechssaitige Bassgitarren (und Kontrabässe), bei denen dann noch die Saiten H und C vorhanden sind. Fünf- und sechssaitige Bässe sind allerdings eher selten.

Bassgitarren und Kontrabässe werden eine Oktave höher notiert (also in Notenschrift aufgeschrieben), als sie tatsächlich klingen. Der Bass bildet im Arrangement eines Songs im Normalfall die Grundbasis. Er spielt also den Grundton eines Akkords und dient dem Song im gewissen Maße als eine Art Motor. Häufig orientiert sich die Basslinie an der Bassdrum des Schlagzeugs – was dem Song eine besonders treibende Kraft verleiht.

Bass Gitarre

E-Bass

Der E-Bass ist eine Bassgitarre, die über einen Tonabnehmer mit einem Verstärker verbunden ist. Über den E-Bass können – ebenso wie über die E-Gitarre – unterschiedliche Effekte gelegt werden.

 

Kontrabass

Der Kontrabass ist ein aufrechtstehender Bass, der sowohl mit den Fingern gezupft, als auch mit einem Bogen (Fachbegriff: “arco”, was nichts anderes bedeutet, als “gestrichen”) gespielt werden kann.

Beim Kontrabass liegen die Töne auf dem Griffbrett etwas weiter auseinander, als bei einem normalen Bass oder einem E-Bass. Schnelle Passagen oder größere Intervallsprünge sind daher darauf etwas schwerer zu spielen, als mit einem herkömmlichen Bass.

Ein Kontrabass verfügt zudem nicht über Bünde. Dies bietet einerseits die Möglichkeit, dass der Bassspieler durch Gleiten mit seinem Finger die Tonhöhe stufenlos verändern kann. Andererseits ist auch besonderes handwerkliches Können gefragt, da der Bassspieler sich beim Greifen der Töne nicht an den Bünden orientieren kann, sondern quasi ins Leere greifen muss.

 

Fretless Bass

Der Fretless Bass hat ebenso wie der Kontrabass keine Bundstäbe. Auch hier ist daher eine stufenlose Tonhöhenveränderung möglich und auch hier werden besondere handwerkliche Ansprüche an den Spieler gestellt. Im folgenden Beispiel sind die Bundstäbe beispielsweise aufgemalt.

 

Spieltechniken

Auch beim Bass gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Spieltechniken, auf die wir im Folgenden einen Blick werfen werden.

Zupfen (Fingered Bass)

Ebenso wie bei der Gitarre werden bei dieser Technik die Saiten der Bassgitarre mit dem Finger gezupft.

 

Plektrum (Picked Bass)

Auch analog zur Gitarre, kann der Bass mittels eines Plektrums (also des dünnen Plastikstücks) gespielt werden. Hier entsteht ein eher härterer Klang, der zudem perkussiv ist.

 

Slap-Bass

Statt die Saiten zu zupfen, können Sie auch mit dem Daumen “nach oben gerissen” werden. Durch die dadurch entstehende Spannung der Saite, wird sie heftig zurück auf den Tonabnehmer geschleudert und erzeugt ein typisches Geräusch, den Slap-Bass. Diese Technik findet vor allem im Funk Anwendung.

Slap-Bass als Beispiel:

 

Drum-Stick-Bass

Um ein besonders interessantes und perkussives Klangbild zu erzeugen, kann der Bass auch mithilfe von Drumsticks gespielt werden. Hierzu wird mit Drumsticks auf die Saiten aufgeschlagen, was für einen ganz besonderen Klang sorgt. Angewendet wurde diese Technik beispielsweise bei Peter Gabriel’s “Big Time”.

 

Hammer On, Pull Off, Slide, Flageoletts

Auch diese Techniken sind selbst verständlich mit dem Bass möglich. Die Funktionsweise entspricht der, der Gitarre.

 

Drumkit/ Drumset

Das Schlagzeug, so wie wir es heutzutage kennen, existiert erst seit der Entwicklung der populären Musik. Dem heutigen Begriff des Schlagzeugs liegt zu Grunde, dass es unterschiedliche Instrumente sind, die alle zur gleichen Zeit von einer einzigen Person bedient werden. Zwar weicht die exakte Ausstattung von unterschiedlichen Schlagzeugen (auch als Drum-Kits oder Drumsets bezeichnet) je nach Gusto des einzelnen Schlagzeugers voneinander ab, die folgende Minimalausstattung gehört allerdings zu den allermeisten Schlagzeugen. Es wären dies:

  • Bass-Drum,
  • Snare,
  • 3 Toms,
  • HiHat,
  • Crash Cymbal,
  • Ride-Cymbal.

Diese Instrumente können wie folgt gespielt werden:

HiHat:

Hier gibt es drei Sounds: geöffnet und angeschlagen, geschlossen und angeschlagen, Schließen der zuvor geöffneten HiHat mittels des Pedals

 

Side Stick:

Bei dieser Technik liegt der Schlagzeugstock auf dem Fell der Snaredrum, während mit dem Stick flach auf den Rand geschlagen wird. Hierdurch dominiert anstatt des Geräuschs des Fells der Snaredrum, das Geräusch des Schlagzeugstocks.

 

Rim Shot:

Beim Aufschlagen des Schlagzeugstocks auf das Fell wird gleichzeitig der Rand der Trommel getroffen. So erhält der Schlag einen besonders harten Klang.

Drums

Abgesehen von diesen unterschiedlichen Spieltechniken, kann der Klang eines Schlagzeugs auch durch andere Faktoren beeinflusst werden. Einerseits kann durch eine unterschiedliche Fellspannung die Tonhöhe der Trommeln variiert werden. Andererseits sorgt das Hinzufügen oder Weglassen von Dämpfern, die gegen das jeweilige Fell der jeweiligen Trommel drücken – und so genannte Resonanzfelle, die hinzugefügt oder weggelassen werden können für eine Variation des Klanges.

Auch sorgen unterschiedliche Schlaginstrumente für unterschiedliche Effekte. So kann man einerseits die normalen Schlagzeugstöcke/ Drumsticks verwenden, die sich aber untereinander wiederum durch unterschiedliche Materialien, Stärke und Dicke unterscheiden können. Es gibt aber auch verschieden harte Filzschlägel (die sogenannten “Mallets”), die einen eher weicheren Ton erzeugen. Oder Schlagzeugbesen (die sogenannten “Brushes”), mit deren Hilfe über die Trommel gewischt wird. Eine Methode, die vor allem im Jazz Anwendung findet.

 

Percussion

Percussion spielt in der Popmusik eine eher untergeordnete Rolle. Anders ist dies selbstverständlich bei Musikstilen, zu denen Percussion zwingend gehört, wie beispielsweise lateinamerikanischen Musikstilen. Ebenso lohnt es sich, ein wenig Ahnung von Percussion zu haben, wenn man sich etwas näher mit Musikproduktion (auch im Rahmen von Songwriterdemos) beschäftigt. Wir unterscheiden folgende Percussion Instrumente:

Percussion

Membraphone

Zu den so genannten “Fell-Klingern” gehören die

Congas

Bongos

Timbales

Diese Instrumente kommen häufig in unterschiedlichen Größen vor, was für differenzierte Stimmungen und Klangfarben sorgt. Congas und Bongos werden normalerweise mit der Hand gespielt, wobei es auch nicht ausgeschlossen ist, dass Drumsticks verwendet werden, da der perkussive Effekt dadurch intensiviert wird.

 

Geräuschinstrumente

Hierzu gehören Instrumente wie:

 

Cabaza

Maracas

oder Shaker

 

Cowbell und Agogo

Hierbei handelt es sich um Kuhglocken-förmige Instrumente, die in aller Regel mit einem Drumstick angespielt werden. Der Klang ist charakteristisch für einige Rocklieder aus den siebziger und achtziger Jahren, des letzten Jahrhunderts.

 

Klanghölzer

Hierzu zählen der Woodblock und die Claves. Dabei handelt es sich um besondere, zylindrische Hölzer, die aufeinander geschlagen einen charakteristischen Klang erzeugen.

 

Rahmentrommeln

Schon im alten Ägypten bekannt, waren die so genannten Rahmentrommeln. Hierzu gehört das Tamburin und der Schellenring. Dabei handelt es sich um Instrumente, bei denen durch einen rhythmischen Schlag an das Instrument angebrachte Schellen zum Klingen gebracht werden.

Vorwiegend werden diese Instrumente so angewendet, dass entweder auf der zweiten und vierten Zählzeit die Snaredrum unterstützt wird oder dass der Schellenring/ das Tamburin im Takt rhythmisch geschüttelt wird, so dass beispielsweise in Achteln oder Sechzehnteln ein Rhythmus entsteht, der häufig durch zusätzliche Schläge (beispielsweise auf den Offbeats oder der zweiten und vierten Zählzeit) den Drumpattern akzentuiert.

Streicher

Auch in der Popmusik kommen Streicher und ganze Orchester häufig vor. Allerdings ist dies in den allermeisten Fällen kein echtes Symphonieorchester. Dies liegt unter anderem an den Kosten, die im Vergleich zum Nutzen als zu hoch eingeschätzt werden. Es kann als Musiker natürlich nicht Schaden, in der Lage zu sein, auch für Streicherorchester und einzelne Streicher arrangieren zu können. Allerdings würde dies den Zweck dieses Artikels bei weitem überdehnen.

Streicher

In der Popmusik werden meistens Keyboards oder gute virtuelle Instrumente verwendet, um Streicher einzuspielen. Bis auf wenige Ausnahmen dienen die Streicher lediglich zur Untermalung und sollen einen gut klingenden Klangteppich an Stellen bilden, die besondere Aufmerksamkeit genießen sollen (wie beispielsweise im Chorus).

Ist diese Anwendung gewünscht, so lohnt es sich, auszuprobieren, den Streichersound als oktavierte Quinte des jeweiligen Dreiklangs zu spielen. Da Streichorchester nicht so funktionieren, wie Tasteninstrumente, ist es zudem ratsam, in diesem Fall die Velocity Funktion des Keyboards auszuschalten und die Lautstärkeregelung manuell am Schieber des Mixers (oder über andere Möglichkeiten, wie beispielsweise dem Modulationsrad) zu steuern.

Für die Bässe sind Kontrabass und Violoncello zuständig. Mittlere und höhere Töne übernimmt die Viola. Und die hohen Töne die Violine.

 

Spieltechniken

Natürlich verfügen auch Streicher über unterschiedliche Spieltechniken. Werfen wir im Anschluss einen Blick auf die häufigsten.

Pizzicato

Beim Pizzicato werden die Töne nicht mit dem Bogen gestrichen, sondern mit den Fingern gezupft. Bei dieser Technik können theoretisch alle vier Saiten gleichzeitig gezupft werden, was zu maximal vier gleichzeitig erklingenden Tönen pro Instrument führen kann.

Arco

Hierbei handelt es sich um das Spielen mit dem Bogen. Also dem, was man im Normalfall mit einem Streichinstrument verbindet. Es existieren sehr unterschiedliche Artikulationsweisen und Dynamiken. So kann der Bogen einerseits sanft und langsam über die Saiten gezogen werden, und so zu einem durchgängigen, sanften Legato-Spiel führen und andererseits auch schnell und auf der Saite hüpfend gezogen werden, was zu einem so genannten “Spiccato” führt.

Tremolo

Beim Tremolo existieren zwei unterschiedliche Methoden. Zum einen kann das Tremolo dadurch ausgelöst werden, dass die Greifhand sich auf und ab bewegt und so den Ton leicht modifiziert. Andererseits kann das Tremolo auch durch eine Bogentechnik erzeugt werden. Hierbei wird der Bogen schnell auf und abgeführt, was zu einem sehr charakteristischen Sound führt.

Bläser

Auch Bläser gehören nicht zu den üblichsten Instrumenten im Songwriting. Und auch wenn es von Zeit zu Zeit in einigen Stilen vorkommt, dass Bläsersätze im Hintergrund spielen, gehört es normalerweise zur Aufgabe eines Arrangeurs oder im Zweifelsfall in den Aufgabenbereich des Musikproduzenten. Trotzdem sollen die Eigenschaften von Bläsern der Vollständigkeit halber an dieser Stelle kurz angerissen werden.

Bläser

Holzblasinstrumente

Zu dieser Gattung gehören Instrumente, deren markantes Merkmal es ist, dass die Tonhöhe durch die Länge der schwingenden Luftsäule im Instrument definiert wird, die durch das Schließen und Wiederöffnen von Tonlöchern (direkt oder mittels mechanischer Klappen) verkürzt oder verlängert wird. Es ist also keineswegs das Material, aus dem die Instrumente geschaffen werden, das den Namen definiert, sondern vielmehr die Art und Weise, wie die Töne entstehen. Zu den Holzblasinstrumenten gehören unter anderem folgende Instrumente:

 

Flöten

Die Flöten unterscheiden sich einerseits in Querflöten und andererseits in Blockflöten. Spricht man von der Querflöte, so meint man meistens die große Querflöte (C-Flöte). Sie verfügt über ein System aus Klappen, mit denen die Tonhöhe verändert wird. Geblasen wird sie quer über die Anblaskante.

Mithilfe der sogenannten “Flatterzunge”, einer speziellen Zungentechnik, die den Luftstrom “zerhackt” (und die einem rollenden “R” ähnlich ist), kann ein schnelles Vibrato erzeugt werden. Neben der C-Flöte existieren noch einige andere Querflöten, darunter die Piccoloflöte und die Altflöte. In der Popmusik spielen Querflöten bis auf sehr wenige Ausnahmen praktisch keine Rolle.

Ebensowenig wie die Blockflöten, die als Längsflöten vermutlich den meisten Menschen bestens bekannt sein dürften und deren Tonhöhenentstehung mittels umgekehrt konischer Bohrungen durch Fingerdruck stattfindet.

 

Saxofone

Auch Saxofone gehören zur Gattung der Holzblasinstrumente. Hier wird zur Tonerzeugung ein Holzblatt an einem Mundstück befestigt und dieses während des Spielens mit dem Unterkiefer dagegen gedrückt. Der jeweilige Ton entsteht in Kombination mit der Länge der Luftsäule im Instrument. Denn die Luftsäule verlängert oder verkürzt sich durch das Drücken und Loslassen von Klappen.

Saxofone werden unterschieden in: Sopransaxofon, Altsaxofon, Tenorsaxofon, Baritonsaxofon und Basssaxofon. Stark mit dem Saxofon verwandt, ist die Klarinette. Insgesamt sind Saxofone sehr vielseitig. Töne können abhängig von der Qualität des Instruments und der individuellen Fähigkeit des Instrumentalisten in vielfältigen Nuancen moduliert werden.

 

Doppelblattblasinstrumente

Oboe, Englisch Horn, Fagott/ Basson und Kontrafagott zählen unter den Holzblasinstrumenten zur Gruppe der so genannten Doppelblattblasinstrumente. Hierbei wird der Ton dadurch erzeugt, dass zwei Rohrblätter gegeneinander schwingen. Dies geschieht in Verbindung mit der Veränderung der Länge der Säule durch das Pressen von Klappen. Die Holzblasinstrumente dieser Gruppe finden fast ausschließlich in sinfonischer und Kammermusik Anwendung, weswegen wir es bei dieser Darstellung belassen wollen.

 

Blechblasinstrumente

Blechblasinstrumente funktionieren anders, als Holzblasinstrumente. Auch hier hat der Begriff mittlerweile nichts mehr mit der Herstellungsart zu tun, sondern mit der Art und Weise, wie Töne erzeugt werden. Blechblasinstrumente erzeugen ihre Töne, indem die Lippen des Instrumentalisten ein Mundstück, das die Form eines Kessels hat, in Schwingungen versetzen. Auf der Basis der Grundstimmung des Instrumentes wird durch die Spannung der Lippen eine so genannte Partialtonreihe (Naturtonreihe) über der Grundstimmung des Instrumentes (Bb) gebildet.

Durch Veränderung am Instrument, wie beispielsweise das Drücken der Ventile bei der Trompete oder das Betätigen des Zuges bei der Posaune, verändert sich der Grundton. So bilden sich diese Partialtonreihen auf den unterschiedlichsten Tönen. Die Erzeugung von chromatischen Tönen wird somit möglich. Schnelle Tonfolgen und große Intervallsprünge sind aufgrund dieser Mechanik bei Blechbläsern schwieriger (erfordern ausgereifte Fähigkeiten), als beispielsweise bei Saxophonen. Zu den Blechblasinstrumente gehören unter anderem die Trompete, die Posaune, das Horn und die Tuba.

 

Techniken von Bläsersätzen

In der Popmusik kommen Bläser im Regelfall nur bei funkigen oder schnellen Songs in Frage. Normalerweise arrangiert man sie hierfür unisono. Das heißt, alle Instrumente spielen die gleiche Melodie gemeinsam (die durchaus auch in Oktaven vorkommen kann). Manchmal sind auch kleine Unterschiede zwischen den einzelnen Stimmen eingebaut – wie beispielsweise hier:

Häufig spielen die Bläser in der Popmusik sogenannte “Licks” also kurze Melodielinien, wie in diesem Beispiel.

Werfen wir trotzdem noch einen kurzen Blick auf Spieltechniken, die für Bläser möglich sind:

 

Sforzando

Hierbei wird der Ton laut angestoßen und direkt danach sehr leise gespielt. Anschließend schwillt seine Lautstärke dann allmählich wieder an. Dies geschieht meistens bei längeren Tönen, die untermalende Funktion inne haben.

 

Fall

Beim Fall erklingt ein normaler Ton und wird direkt danach nach unten “fallen gelassen”. Er fällt also ähnlich eines “Glissandos” (franz. “gleiten”) nach unten, mit dem Unterschied, dass es keinen festdefinierten “Zielton” gibt.

 

Doit

Das Gegenteil des Fall ist das Doit. Hierbei wird der Ton nach dem Anblasen nach oben weggezogen.

 

Glissando

Ähnlich wie der Fall oder beim Doit fällt hier der Ton in seiner Höhe nach oben oder unten. Der Unterschied liegt darin, dass der Zielton angegeben wird. Das Glissando findet also in einem definierten Intervall statt.

 

Gesang

Stimme hat in der Popmusik eine weniger instrumentale Funktion, als dies etwa in der Klassik oder im Jazzbereich der Fall ist. Der Popmusik geht es vorwiegend um leicht wiedererkennbare Stimmen. In vielen Fällen sind diese Stimmen nicht ausgebildet, da die Sänger quer in die Musikbranche einsteigen. Es ist in der Popmusik auch nicht nötig, weite Melodiebögen im Gesangesbereich zu verwenden. Schließlich zielen die meisten Poplieder ja darauf ab, dass sie auch vom Publikum leicht singbar sind und gut im Kopf hängen bleiben.

Sänger

In aller Regel sind die meisten Popsänger in der Lage im Stimmumfang eine Oktave mühelos singen zu können. Dies ist allerdings von Sänger zu Sänger unterschiedlich. Schreibt man also ein Lied, das speziell auf einen bestimmten Sänger oder eine bestimmte Sängerin zugeschnitten ist, so kann man sich auf den individuellen Stimmumfang des jeweiligen Künstlers einstellen. Schreibt man allerdings ein Lied, das davon unabhängig ist, so ist man im Rahmen des normalsingbaren Tonumfangs natürlich frei in seiner Wahl.

 

Abschließend

In diesem Artikel haben wir die in der Popmusik am häufigsten verwendeten Instrumente kennen gelernt. Natürlich erfordert es etwas Erfahrung im Umgang mit den Instrumenten, wenn man als Songwriter die Noten für den eigenen Song ausschreiben möchte. Dies ist heutzutage in aller Regel nicht mehr nötig, da Popmusiker ihrerseits über die Fähigkeit verfügen, sich Akkorde und Melodien aus einem aufgenommenen Song herauszuhören und man als Songwriter seine Demos entweder als ursprüngliche “Gitarre mit Gesang”-Demos oder mittels Homerecording am Computer umsetzen wird.

Trotzdem schadet es natürlich nicht, wenn man sich bei den einzelnen Instrumenten ein wenig auskennt. Gerät man trotzallem einmal in die Lage einen Song für eine Big Band oder ein Sinfonie-Orchester schreiben zu müssen, so sollte man sich nicht scheuen, auf die Hilfe von praxiserfahrenen Arrangeuren zurückzugreifen oder sich mit der Thematik des Arrangierens näher auseinander zu setzen.

 

 

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